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EU Twinning Projekt Slowenien
Twinning Projekte werden von der Europäischen Union durchgeführt, um einen Wissenstransfer zwischen Mitgliedsstaaten zu initiieren. In diesem Fall handelt es sich um ein Projekt in Slowenien und eine Unterstützung durch Experten aus Deutschland.
Projektinhalt: Erneuerung des slowenischen Mahngerichtsverfahren zu einem Verfahren des elektronischen Rechtsverkehrs.
Auftraggeber: Europäische Union (EU) Hans-Ulrich Borchert (Resident Twinning Adviser)
Zeitraum: Start: 08/2006 Ende: aktiv
 
 
Kurzbeschreibung
Inhalt des Twinning Projekts ist die Unterstützung Slowenien durch Experten aus der Justiz und der IT bei der Renovierung des slowenischen Vollstreckungsverfahrens. Im August 2006 erhielten wir vom Koordinator des Projekts in Slowenien die Einladung, die IT-Komponente des Projekts zu unterstützen.

Nach einem ersten Besuch zur Abstimmung mit der slowenischen IT Anfang September 2006 legten wir noch im gleichen Monat einen ersten Entwurf vor, der sich derzeit in der Prüfung befindet. Schwerpunktthema dieses Teils des Projekts ist das Verfahren, wie die Bürger Sloweniens künftig persönlich eine Klage am zentralen Mahngericht in Ljubljana einreichen können. Von der slowenischen Seite präferiert wird ein Web-Formular.

Unser Konzept sieht dafür den konsequenten Einsatz von interaktiven Web 2.0 Komponenten vor. In diesem Fall käme AJAX zur Abbildung eines kontextabhängigen Initialformulars im Web Browser zum Einsatz. Mittels AJAX würde nicht nur eine Plausibilitätsprüfung für im Formular getätigte Eingaben erfolgen, sondern zusätzlich auch noch das kontextabhängige Veränderungen des folgenden Formularlayouts in Abhängigkeit zu vorher gemachten Eingaben erfolgen. Damit würde nicht nur die Fehlerquote reduziert, sondern auch die Anzahl der Eingabefelder auf das absolut notwendige Minimum beschränkt, was sicher die Akzeptanz beim Bürger zusätzlich fördert. Der Bürger hätte ein Formular vor sich, welches sich interaktiv durch seine Eingaben verändert und von dem er weiß, dass tatsächlich alle Felder, die angezeigt werden, tatsächlich auch benötigt werden. Im speziellen Verfahrenskontext nicht relevante Felder, würden gar nicht erst angezeigt.

Die Datenstruktur hinter dem Formular basiert vollständig auf XML. In Slowenien wurden die Vorteile der XML-Technologie frühzeitig erkannt, so dass heute bereits die notwendige Server Infrastruktur existiert, die dann u.a. für das geplante Verfahren verwendet werden kann. Es handelt sich dabei um einen Tamino Server der Software AG.

 
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